Samsikatze

mein Liebling

 
Heute 26.12.08 wurde Samson aufgrund

eines Krebsleiden eingeschläfert.

Mit IHM starb ein Stück von mir!

Er überlebte seinen Freund Dennis

(Katzenaufseher) nur 22 Tage.
bitte hier anklicken

Die beiden werden mir ewig fehlen.

Danke an alle die mir Trost und Zuspruch gaben 


zum Lesen bitte anklicken
         










Mein Lieblingskater Samson lebte seit 1993 bei mir.





Er war leider viel krank    

Tag und Nacht wollte Samson nur mit mir schmusen. Am liebsten hat er seinem Freund, dem Hund Dennis den Kopf gewaschen.  Ausserdem war er sehr eifersüchtig, wenn eine der drei anderen Katzen bei mir war. Samson war sehr krank. Ihm wurden in zwei OP’s  Geschwulste im Mund- und Rachenraum entfernt. 

Dann bekam  er noch eine Allergie, dabei biss er sich blank und blutig. Aus diesem Grunde mußte er jeden 2. Tag Kordison einnehmen.




Hier geht es zur Ruhestätte meiner verstorbenen Tiere
 

 




Samson wusste aber immer wie er uns morgens wach bekommt





          

Auszug aus dem Tagebuch einer Katze

Tag 4.283 meiner Gefangenschaft.

Meine Wärter versuchen weiterhin mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen. Ich habe beobachtet wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch voll schlagen,  während sie mir nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen.
Die einzige Hoffnung die mir bleibt,  ist die einer baldigen Flucht.

Währenddessen erlange ich Genugtuung in dem ich das eine oder andere Möbelstück zerkratze.

Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen.


Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch schleichen zwischen den Beinen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten.  Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet.


Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel. Das nächste Mal ist das Bett dran.

Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen ist auch gescheitert. Sie haben mich nur gelobt und mir Milchdrops gegeben. Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht  wird.

Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer deren Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie
sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer “Allergie” eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik
perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.

Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten. Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht. Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern. Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet, kann ich nicht an ihn ran.

Aber ich habe Zeit.
Mein Tag wird kommen…




 

 

Oma (verstorben 19.12.12) und SAMSON

beim gemeinsamen Mittagsschlaf.

 


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