Samsikatze

tierisch interessant

 

Wenn Hunde träumen:

 

 
 
 
 
 
Eine wahre Geschichte über den Hund,
Deinen bestenFreund:
 


Schlaganfall: Hund läuft ins Tierheim und holt Hilfe für Herrchen

 

Ein Hund hat in Andernach seinem Herrchen offenkundig das Leben gerettet, in dem er durch ein offenes Fenster gesprungen und zum Tierheim gelaufen ist. Der Hund kannte das Tierheim, weil er kurz zuvor dort schon einmal wegen der Krankheit seines Halters untergebracht war.

 

Hund Max hat sich als Lebensretter erwiesen.

 

Die Vorgeschichte beginnt an einem Samstag in der Andernacher Innenstadt: Rainer F. (Name von der Redaktion geändert) kehrt von einem Rundgang zurück und sackt vor seiner Haustür zusammen. Passanten rufen den Rettungswagen. Rainer F. wird ins Krankenhaus gebracht. Diagnose: Schlaganfall.

 

Was derweil keiner mitbekommt: Drinnen wartet Hund Max vergeblich auf die Rückkehr seines Herrchens. Max hätte aus einem offenstehenden Fenster springen können. Doch er wartet weiter brav auf sein Herrchen.

 

Irgendwann wird das Tier aber unruhig und bellt. Am Montagmorgen öffnen Vertreter von Ordnungsamt und Polizei die Tür. Sie laden den Hund ein und bringen ihn ins Andernacher Tierheim. Was keiner ahnen kann: In Kürze wird Max erneut dort auflaufen – und damit seinem Herrchen das Leben retten.

 

Max bleibt zwei Wochen im Tierheim. Regelmäßig gehen Mitarbeiter mit ihm Gassi. Als sein Herrchen ihn nach 14 Tagen abholt, ist die Wiedersehensfreude groß. Sie steigen in ein Taxi und fahren vom Augsbergweg nach Hause in die Innenstadt. Am nächsten Tag erleidet Rainer F. erneut einen Schlaganfall. Diesmal springt Max aus dem offenen Fenster und läuft zurück zum Tierheim. Gegen 20 Uhr entdecken zwei Tierheimmitarbeiter den bellenden Hund. Er läuft am Gassiausgang auf und ab. Sie erkennen ihn und denken, da stimmt was nicht, und alarmieren die Polizei.

 

Diese fährt zur Wohnung und findet Rainer F. am Boden. Das Herrchen wird ins Krankenhaus gebracht – und damit dessen Leben gerettet. Max bleibt erneut zwei Wochen im Heim. Glücklicherweise geht es seinem Herrchen dann wieder besser, und zusammen fahren sie nach Hause.

 

 

Der Kater, der den Tod voraussagt


 
Kater Oscar veblüfft das amerikanische Personal einer Pflegestation mit seinen ungewöhnlichen Fähigkeiten. Das Tier kann anscheinend den Tod voraussagen. Damit haben die Angehörigen eine Chance, rechtzeitig Abschied zu nehmen. Der in einem Pflegeheim im US-Staat Rhode Island lebende Kater „Oscar“ fasziniert das medizinische Personal mit einer besonderen Fähigkeit: Er scheint den Tod von Patienten vorauszusagen, indem er sich in deren letzten Stunden neben sie legt. In 25 Fällen traf seine „Vorhersage“ bislang zu. Das Pflegepersonal ist inzwischen dazu übergangen, die Angehörigen zu verständigen, wenn sich der Kater zu einem Patienten gelegt hat. Denn das bedeutet in der Regel, dass der Kranke noch weniger als vier Stunden lebt. „Er macht nicht viele Fehler. Er scheint zu verstehen, wenn Patienten am Sterben sind“, erklärt der Arzt David Dosa in einem Interview. Er beschrieb das Phänomen in einem Artikel im „New England Journal of Medicine“ vom Donnerstag. „Viele Angehörige finden Trost darin. Sie finden es gut, dass die Katze ihrem sterbenden Familienmitglied Gesellschaft leistet“ sagt Dosa, ein Facharzt für Altersheilkunde und Medizinprofessor an der Brown-Universität in Providence.

Oscar macht seine eigenen Runden
Der zwei Jahre alte Kater wurde als Kätzchen adoptiert und wuchs in der Abteilung für Demenz des Pflege- und Rehabilitationszentrums Steere House auf. Dort werden Patienten mit Alzheimer, Parkinson und anderen Krankheiten behandelt. Nach etwa sechs Monaten fiel den Pflegern auf, dass „Oscar“ in dem Heim seine eigenen Runden machte, ganz wie die Ärzte und Krankenschwestern. Er riecht an Patienten und beobachtet sie und setzt sich neben Menschen, deren Tod innerhalb weniger Stunden bevorsteht. „Oscar“ scheine seine Arbeit ernst zu nehmen, sagt Dosa. Ansonsten halte der Kater eher Distanz. „Er ist keine Katze, die sich besonders zu Menschen hingezogen fühlt.“

Oscar ist besser als die Experten
"Oscar“ könne den Tod besser vorhersagen als die Menschen, die in dem Pflegeheim arbeiten, sagt Joan Teno von der Brown-Universität, die Patienten in dem Heim behandelt und Expertin für die Pflege Todkranker ist. Sie wurde von den Fähigkeiten des Katers überzeugt, als dieser zum 13. Mal richtig lag. Bei der Untersuchung einer Patientin stellte Teno fest, dass die Frau nichts mehr aß, schwer atmete und ihre Beine bläulich verfärbt waren – Anzeichen, die häufig auf den bevorstehenden Tod hindeuten. „Oscar“ blieb aber nicht im Krankenzimmer, und Teno dachte, dass er sich diesmal wohl geirrt habe. Später stellte sich aber heraus, dass sich die Ärztin selbst um etwa zehn Stunden vertan hatte. Und „Oscar“ erschien zwei Stunden vor dem Tod der Patientin an deren Bett.

Tier wurde mit Medaille ausgezeichnet
Die meisten Patienten, denen die grau-weiße Katze einen Besuch abstattet, sind nach Angaben der Ärzte zu krank, um „Oscar“ noch zu registrieren. Sie wissen daher nicht, dass er ihren nahen Tod zu spüren scheint. Und die meisten Angehörigen seien froh über den Hinweis. Eine schlüssige Erklärung für die ungewöhnliche Fähigkeit des Katers gibt es bislang nicht. Dem Pflegepersonal ist das egal, so lange Angehörige mit seiner Hilfe eine größere Chance haben, sich von den Sterbenden zu verabschieden. Kürzlich wurde „Oscar“ öffentlich mit einer Wandplakette für seine „mitfühlende Hospiz-Pflege“ geehrt.




 







Brief aus dem Tierparadies


Mein Herrchen, ich bin es,
Bonnie, Dein Hündchen,
der Dir diesen Brief schreibt.
Ich bin im Paradies der Tiere.

Als wir in den Urlaub fuhren, hieltest Du an und sagtest:
"Steig aus, Bonnie, steig aus!"
Ich sprang aus dem Wagen und Du machtest die Tür zu
und fuhrst fort.

Erst dachte ich,
Du wolltest mir nur Angst machen,
aber als ich dein Auto in der Ferne verschwinden sah,
da wurde mir klar: Du hast mich ausgesetzt.

Es überkam mich eine große Angst und Traurigkeit.
Ich lief Dir nach, aber ich konnte Dich nicht mehr einholen.
Ich lief und lief - ohne zu wissen, wohin,
und dabei wurde ich von einem Auto angefahren
und in einen Graben geschleudert - ich konnte mich nicht mehr bewegen.
Da lag ich nun zusammengerollt vor Schmerzen
und in meiner Not hab ich Dich um Hilfe gerufen.
Aber Du warst schon weit weg, Deinem Urlaubsziel entgegen.

Nach langen Stunden des Leidens kam der Tod
und brachte mich in sein Reich.

Nun bin ich hier im Tierparadies und mein Herz ist so traurig.

Sag mir, warum hast Du das getan? Hast Du mich so wenig lieb gehabt?
Wir sind sehr viele, die von ihren Familien ausgesetzt wurden,
alle haben ein gebrochenes Herz.
Gott, der Dich und mich erschaffen hat, möge Dir verzeihen.

Dein Bonnie, der Dich so lieb hatte!




Onkel Heinis Kaninchen (Kanzem)
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Betreff:
Kommentar:
'rot' ist eine.. 



Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild hat den Igel zum

Tier
des Jahres 2009 erklärt.




Igel beim Essen

 


Der Kuckuck – Vogel des Jahres 2008



Weit schallt der Ruf des Kuckucks über die Lande und so mancher Frühlingsspaziergänger zählt im Stillen die Anzahl der Rufe, um herauszufinden, ob ihm ein langes Leben beschieden ist. Diese und viele andere Legenden und Geschichten verweben sich zu einem außergewöhnlich dichten Sagenkreis um den scheuen Vogel, den man zwar oft hören kann, aber nur selten zu Gesicht bekommt.


Seinen Namen verdankt der Kuckuck der lautmalerischen Umsetzung seines Rufes – und dies nicht nur im Deutschen, sondern in nahezu allen Sprachen von Russisch bis Französisch.


Auch in anderer Hinsicht hat der Kuckuck Besonderes zu bieten: Die Rede ist in erster Linie natürlich vom Brutparasitismus – einem in der europäischen Vogelwelt einzigartigen Phänomen, bei dem das Kuckuckweibchen seine Eier in fremde Nester legt und dort von Wirtseltern ausbrüten und die Jungen aufziehen lässt. Doch obwohl den Vogel buchstäblich jedes Kind kennt, ist es um ihn eher schlecht bestellt. Sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland gehen die Bestände seit Jahren immer weiter zurück. Verursacht wird der Rückgang vor allem durch die sinkende Anzahl geeigneter Wirtsvögel für die Jungenaufzucht – Grund genug für LBV und NABU, den Kuckuck als Stellvertreter für dieses komplexe Beziehungsnetz zum Vogel des Jahres 2008 zu wählen.



Der Wisent ist Tier des Jahres 2008


Die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild wählte das größte und schwerste Landsäugetier Europas, den Wisent, zum "Tier des Jahres 2008". Der Wisent ist stark existenzgefährdet, wird aber dennoch in absehbarer Zeit wieder frei in Deutschland leben.


1921 war der Wisent in freier Wildbahn ausgerottet. Lediglich 54 Tiere lebten noch in Gefangenschaft. Daraufhin wurde 1923 die Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents gegründet um das Aussterben des Wisent durch Nachzuchten in Zoos, Tierparks und Wildgehegen zu verhindern. Weltweit gibt es derzeit wieder 3500 Exemplare.


Wisente leben in lockeren Familienverbänden mit bis zu 20 Tieren. Als natürlichen Feind hat das Wisent nur den Wolf, der aber nur im Rudel einem Wisent gefährlich werden kann. Eine weitere Gefahr für den Bestand droht dem Wisent durch Inzucht. Daher wird zur Geburtenkontrolle seit 1923 ein Zuchtbuch geführt.





Diese Seite möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen:



2008 wurde in diesem Nest leider kein Nachwuchs groß gezogen.


für mehr Information bitte hier anklicken




Dieses Bild wurde am 13.05.2007 aufgenommen


Dieses Bild wurde am 30.04.2008 aufgenommen

Dachnest Storchenscheune: dieses Jahr wahrscheinlich kein Nachwuchs mehr

Im ersten Jahr ohne die bekannte Störchin mit der Ringnummer FRS 2823 zeigt sich, dass die neuen Nestbesitzer auf der Storchenscheune noch viel lernen und optimieren müssen.
Für das zuletzt gelegte Ei vom 5. April bestand bislang immer noch eine gewisse Hoffnung, dass etwas schlüpfen könnte, aber mittlerweile gehen wir davon aus, dass dieses Paar 2008 keinen Nachwuchs haben wird. Die Wahrscheinlichkeit ist auf nahezu Null gesunken. Der Bruttrieb dürfte aber noch recht lange so stark sein, dass auch weit über die normale Brutzeit hinaus auf den Eiern gesessen wird. In irgendeiner Weise "schädlich" ist das für die Störche absolut sicher nicht. Man wird sich wie bisher beim Brutgeschäft ablösen, doch irgendwann wird es kleinere Pausen geben, dann Größere, bis die Eier komplett aufgegeben werden. Ein erfolgreiches Nachgelege wird es definitiv nicht geben, die "hormon-biologische Uhr" ist für dieses Jahr schon abgelaufen.

Wahrscheinlich sind beide Störche noch sehr jung und "unerfahren", vielleicht haben sie die Eier am Anfang bei Nachtemperaturen von teilweise knapp über 0 Grad zu lange ungeschützt liegen lassen usw.


Klickbild: das erste Ei liegt längere Zeit ungeschützt bei Temperaturen nahe der Frostgrenze

Bei Familie Weißstorch ist es vollkommen normal, dass die ersten Eier noch nicht pausenlos bebrütet werden! Das neue Paar zeigte im Vergleich zu den früheren Nestbesitzern aber ungewöhnlich lange Phasen, in denen die Eier bei sehr frischen Temperaturen stark auskühlen konnten. Eventuell kamen für dieses neue Paar u.a. zwei Dinge ungünstig zusammen: Eiablage mitten in kalter Witterung und zu lange Phasen, in denen die Eier wieder stark abkühlen konnten. Solange die Eier noch nicht richtig "angebrütet" sind, verfügen sie eigentlich über eine recht gute Toleranz gegen Auskühlung, aber möglicherweise wurde diese Toleranzschwelle beim neuen Paar überschritten.

Wie auch immer: wir wünschen den Beiden ein langes und gesundes Storchenleben und im nächsten Jahr mehr Glück!




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